„Es geht darum, über Effizienzsteigerungen CO2-Emissionen zu verhindern und die Ressourcen zu schonen. Die FVV liefert uns die Ansätze und Grundlagen, die wir für die Entwicklung von effizienten Turbomaschinen und Triebwerken brauchen.“
DR. DIRK GOLDSCHMIDT
Enery Sector, Siemens AG

Gemeinschaftsforschung

Industrie und Wissenschaft auf gemeinsamen Wegen.

Wir bringen die Experten der Industrie mit den Wissenschaftlern der Ingenieur- und Naturwissenschaften an einen Tisch. Denn die vielfältigen Forschungsaspekte rund um die Verbrennungskraftmaschine erfordern eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die vorwettbewerbliche Gemeinschaftsforschung: die kostenteilige und effiziente Bearbeitung von Grundlagenforschungsprojekten. Definiert werden diese Projekte von den Experten der Mitgliedsunternehmen nach dem Bottom-up-Prinzip.

Organisationsaufbau der FVV

Höchstes Gremium der FVV ist die Mitgliederversammlung. Sie wählt den Vorstand, der die Verantwortung für alle Aktivitäten und deren Finanzierung trägt sowie die strategische Ausrichtung des Vereins bestimmt.

Im wissenschaftlichen Beirat sind alle Mitgliedsunternehmen vertreten. Er schlägt dem Vorstand Forschungsschwerpunkte und Budgets vor. Der Beirat teilt sich in sechs Planungsgruppen für den Bereich Motoren und eine Planungsgruppe für den Bereich Turbinen. Die Planungsgruppen überwachen und steuern das Forschungsprogramm ihres Bereichs.

Von der Idee zum Projekt

Jeder Mitarbeiter eines Mitgliedsunternehmens kann eine Idee in Form einer Projektskizze in die fachlich zuständige Planungsgruppe einbringen. Der Vorschlag wird hinsichtlich des Gemeinschaftsinteresses und der Vorwettbewerblichkeit geprüft, danach erfolgt die Bildung eines Diskussionskreises der Industrie. Dieser präzisiert die Projektskizze, sucht geeignete Forschungsstellen und erstellt den Forschungsantrag. In der Planungsgruppe wird über den Antrag beraten und eine Finanzierung des Vorhabens aus Eigenmitteln der FVV oder die Beantragung von öffentlichen Fördermitteln beschlossen.

Eine weitere Möglichkeit zur Ideenfindung bieten Workshops zu übergreifenden Themenfeldern. Die FVV und ihr Netzwerk bieten dazu eine herausragende Plattform für den Gedankenaustausch zwischen den Unternehmen. Langjährige Kontakte zu renommierten Forschungsinstituten sorgen für wertvolle Beiträge der Wissenschaft in den Diskussionen.

FVV Dreieck

Direkter Wissenstransfer in die Praxis

Die Ergebnisse aus einem laufenden Forschungsvorhaben werden regelmäßig mit dem projektbegleitenden Arbeitskreis diskutiert. Die Vertreter der Mitgliedsfirmen haben dabei die Möglichkeit, das Projekt zu steuern und die Forschungsstellen inhaltlich zu beraten und zu unterstützen. Zusätzlich wird so der direkte Transfer der Ergebnisse in die Industrie sichergestellt.

Unseren Mitgliedern steht ein uneingeschränktes Nutzungsrecht an allen in der FVV erarbeiteten Ergebnissen zu. Zweimal jährlich finden Informationstagungen statt, auf denen ein aktueller Überblick über das Forschungsprogramm gegeben wird.

Veröffentlichung der Ergebnisse

Nach Abschluss eines Vorhabens werden die Ergebnisse als Forschungsbericht in der FVV-Schriftenreihe veröffentlicht. Diese Berichte stehen allen Mitgliedern kostenlos zur Verfügung. Die Entwicklungsingenieure der Unternehmen informieren wir zusätzlich auf internationalen Tagungen und in Fachzeitschriften über unsere Arbeiten. Forschungsergebnisse in Form von Software werden den Mitgliedern vollständig dokumentiert zur freien Nutzung übergeben.

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