Gemeinschaftsforschung
Industrie und Wissenschaft auf gemeinsamen Wegen.
Wir bringen die Experten der Industrie mit den Wissenschaftlern der
Ingenieur- und Naturwissenschaften an einen Tisch. Denn die vielfältigen
Forschungsaspekte rund um die Verbrennungskraftmaschine erfordern eine
interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die vorwettbewerbliche
Gemeinschaftsforschung: die kostenteilige und effiziente Bearbeitung von
Grundlagenforschungsprojekten. Definiert werden diese Projekte von den
Experten der Mitgliedsunternehmen nach dem Bottom-up-Prinzip.
Organisationsaufbau der FVV
Höchstes Gremium der FVV ist die Mitgliederversammlung. Sie wählt den
Vorstand, der die Verantwortung für alle Aktivitäten und deren
Finanzierung trägt sowie die strategische Ausrichtung des Vereins
bestimmt.
Im wissenschaftlichen Beirat sind alle
Mitgliedsunternehmen vertreten. Er schlägt dem Vorstand
Forschungsschwerpunkte und Budgets vor. Der Beirat teilt sich in sechs
Planungsgruppen für den Bereich Motoren und eine Planungsgruppe für den
Bereich Turbinen. Die Planungsgruppen überwachen und steuern das
Forschungsprogramm ihres Bereichs.
Von der Idee zum Projekt
Jeder Mitarbeiter eines Mitgliedsunternehmens kann eine Idee in Form
einer Projektskizze in die fachlich zuständige Planungsgruppe
einbringen. Der Vorschlag wird hinsichtlich des Gemeinschaftsinteresses
und der Vorwettbewerblichkeit geprüft, danach erfolgt die Bildung eines
Diskussionskreises der Industrie. Dieser präzisiert die Projektskizze,
sucht geeignete Forschungsstellen und erstellt den Forschungsantrag. In
der Planungsgruppe wird über den Antrag beraten und eine Finanzierung
des Vorhabens aus Eigenmitteln der FVV oder die Beantragung von
öffentlichen Fördermitteln beschlossen.
Eine weitere Möglichkeit
zur Ideenfindung bieten Workshops zu übergreifenden Themenfeldern. Die
FVV und ihr Netzwerk bieten dazu eine herausragende Plattform für den
Gedankenaustausch zwischen den Unternehmen. Langjährige Kontakte zu
renommierten Forschungsinstituten sorgen für wertvolle Beiträge der
Wissenschaft in den Diskussionen.

Direkter Wissenstransfer in die Praxis
Die Ergebnisse aus einem laufenden Forschungsvorhaben werden
regelmäßig mit dem projektbegleitenden Arbeitskreis diskutiert. Die
Vertreter der Mitgliedsfirmen haben dabei die Möglichkeit, das Projekt
zu steuern und die Forschungsstellen inhaltlich zu beraten und zu
unterstützen. Zusätzlich wird so der direkte Transfer der Ergebnisse in
die Industrie sichergestellt.
Unseren Mitgliedern steht ein
uneingeschränktes Nutzungsrecht an allen in der FVV erarbeiteten
Ergebnissen zu. Zweimal jährlich finden Informationstagungen statt, auf
denen ein aktueller Überblick über das Forschungsprogramm gegeben wird.
Veröffentlichung der Ergebnisse
Nach Abschluss eines Vorhabens werden die Ergebnisse als
Forschungsbericht in der FVV-Schriftenreihe veröffentlicht. Diese
Berichte stehen allen Mitgliedern kostenlos zur Verfügung. Die
Entwicklungsingenieure der Unternehmen informieren wir zusätzlich auf
internationalen Tagungen und in Fachzeitschriften über unsere Arbeiten.
Forschungsergebnisse in Form von Software werden den Mitgliedern
vollständig dokumentiert zur freien Nutzung übergeben.