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Bildquelle: AiF

16.12.2019

180 Millionen Euro in 2020 für die IGF

Für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) werden in 2020 insgesamt 180 Millionen Euro zur Verfügung stehen // Das sind rund 6,5 % mehr als in den Jahren 2017, 2018 und 2019 // AiF, FVV und Industrie werben gemeinsam in der Politik für die IGF-Themenschwerpunkte und eine bessere finanzielle Ausstattung des Förderinstruments

Der Deutsche Bundestag diskutierte Ende November über den Entwurf zum Bundeshaushalt 2020 und den Finanzplan bis 2023. Allein in 2020 sind Investitionsausgaben von rund 42,9 Mrd. Euro geplant - ein Anstieg von rund 10 Prozent im Vergleich zu 2019. Die Rekordinvestitionen sollen Bildung und Forschung in Deutschland zugute kommen, das Land bestmöglich auf den digitalen Wandel sowie die Energie- und Mobilitätswende vorbereiten - durch gezielte Strukturförderung und Ausbau der Infrastruktur sowie weitreichende Maßnahmen zum Klimaschutz.

Fest eingeplant wurden auch eine Mittelerhöhung für die Industrielle Gemeinschaftsforschung: 2020 werden insgesamt 180 Mio. Euro für die IGFzur Verfügung stehen. In den letzten drei Jahren betrug der entsprechende Haushaltsansatz jährlich gleichbleibend 169 Mio. Euro.

AiF-Präsident begrüßt Mittelaufwuchs für die Industrielle Gemeinschaftsforschung

Um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit wäre es ohne ein starkes Wissenschafts- und Innovationsnetzwerk schlecht bestellt. Grundlagen- und anwendungsorientierte vorwettbewerbliche Forschung an Hochschulen und außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen sind dafür ebenso unerläßlich wie die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den Unternehmen. Darum ist dieser Mittelaufwuchs für die IGF ein begrüßenswerter Schritt in die richtige Richtung.

Die AiF, ihre Forschungsvereinigungen und deren Mitglieder werden auch zukünftig gemeinsam in der Politik für wichtige IGF-Themenschwerpunkte und eine höhere finanzielle Ausstattung des Förderinstruments werben. So findet zum Beispiel am 12.02.2020 in Berlin ein Parlamentarische Frühstück der AiF statt. Diesmal mit Abgeordneten der CSU-Bundestagsfraktion zum Thema „Verkehr | Klimaschutz | Nachhaltigkeit“. Dietmar Goericke, Geschäftsführer der FVV, wird teilnehmen und die Ergebnisse einer neuen FVV-Metastudie zum Thema „Lebenszyklusanalyse verschiedener Antriebsarten“ vorstellen.

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