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15.11.2017

E-Fuels sind notwendig, um EU-Klimaschutzziele des Verkehrssektors zu erreichen

Neue Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik (LBST) im Auftrag des VDA – E-Fuels senken CO2 massiv im gesamten Verkehr – Politik sollte strategische Agenda erstellen.

Am 8. November 2017 wurde in Berlin eine neue Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik (LBST) im Auftrag des VDA veröffentlicht. Die Studie „E-Fuels – The potential of electricity-based fuels for low emission transport in the EU” untersucht den zukünftigen Energiebedarf des europäischen Verkehrssektors sowie den dafür notwendigen Bedarf für den Ausbau erneuerbarer Energieerzeugungskapazität. Auf dieser Basis folgt eine Analyse der notwendigen Investitionen, um eine Treibhausgasreduzierung von 95 Prozent im Verkehr zu erreichen. Laut Studie bestehe derzeit in Europa ein ausreichendes technisches Potenzial zur erneuerbaren Stromproduktion, um den langfristigen Bedarf an Transportenergie und E-Fuels zu decken. Allerdings sei hierzu ein starker Ausbau der Stromproduktion erforderlich. Damit rechtzeitig Kapazitäten im erforderlichen Maßstab zur Verfügung stehen, sei eine E-Fuels-Roadmap auf nationaler, EU- und internationaler Ebene zwingend erforderlich. Politik und Industrie sollten daher eine strategische Agenda für die Technologieentwicjklung, Marktentwicklung und Regulierung für E-Fuels erstellen. Über eine branchenübergreifende E-Fuels-Plattform könne dieser Prozes zeitnah angeschpben und koordiniert werden.

Die Ludwig-Bölkow-Systemtechnik (LBST) hatte 2013 und 2016 bereits zwei Kraftstoffstudien im Auftrag der FVV erstellt, die sich mit Antriebs- und Kraftstoffszenarien für das Jahr 2050 unter der Bedingung der Klimaneutralität beschäftigen.

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