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Bildquelle: FVV | Dirk Lässig

01.02.2022

Kontinuität in Zeiten der Transformation

Der Vorstand der FVV hat den langjährigen Vorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer erneut im Amt bestätitgt. Der Maschinenbauingenieur, der zuletzt als Technologievorstand von Schaeffler tätig war, führt die FVV bereits seit 2017 // Zu seinem Stellvertreter wurde abermals Dipl.-Ing. Christopher Steinwachs gewählt, der bei Siemens Energy in leitender Position die Entwicklung von Komponenten für Gasturbinen verantwortet.

Als sich die Mitglieder der FVV im November letzten Jahres am Nürburgring erstmals seit zwei Jahren wieder ›in Präsenz‹ trafen, war allen Teilnehmern der Herbsttagung 2021 klar: Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie stehen vor großen Herausforderungen.

»Wir befinden uns mittens in einer Zwillingstransformation. Das Ziel der Klimaneutralität steht seit langem im Zentrum der Gemeinschaftsforschung. Zu erreichen ist es nur durch CO2-neutrale Energieträger und effiziente Energiewandler«, faßt FVV-Geschäftsführer Dietmar Goericke den gegenwärtigen Wandel zusammen und ergänzt: »Für unsere Mitglieder ist die Digitalisierung neben der Klimaneutralität eine weitere große Herausforderung. Dafür erweitern wir unser Netzwerk und setzen auf moderne digitale Entwicklungsmethoden wie zum Beispiel den Einsatz Künstlicher Intelligenz«.

Die FVV bekennt sich klar zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens, das im November 2016 in Kraft getreten ist, und hat in ihrem Forschungsprogramm neben Grundlagenthemen neue Forschungsschwerpunkte auf den Weg gebracht, die der Erreichung des Transformationsziels ›Klimaneutralität‹ bis zum Jahr 2045 in Deutschland bzw. 2050 für die gesamte Europäische Union starken Schub verschaffen: Hybridantriebe, Wasserstoff-/Brennstoffzellentechnologien, alternative Kraftstoffe.

»Wir halten die Zukunft offen«

Den Herausforderungen des Wandels begegnet die FVV mit Kontinuität: Vorstand und Wissenschaftlicher Beirat identifizieren zusammen mit erfahrenen Ingenieuren und Wissenschaftlern aus dem internationalen Netzwerk der Forschungsvereinigung die wichtigsten Innovationsfragen und beantworten sie durch geeignete Projekte. Ein erwünschter Nebeneffekt dieser Forschung ist die Ausbildung und Qualifizierung des akademischen Nachwuchses.

Die klassischen Tugenden der Industriellen Gemeinschaftsforschung haben also alles andere als ausgedient: »Eine systemische Erforschung, die eine Vielzahl von Energieträgern und Energiewandlern einbezieht, verlangt ein großes, interagierendes Netzwerk« bestätigt Prof. Dr. Peter Gutzmer. Er führt die FVV seit vier Jahren. Seit 2020 zusammen mit Dipl.-Ing. Christopher Steinwachs (Siemens Energy) als Stellvertreter. Beide wurden nun vom ebenfalls neugewählten Vorstand der FVV in ihren Ämtern für weitere zwei Jahre bestätigt. Abgeschlossen wird der Wandel auch zum Ende seiner dritten Amtszeit nicht sein. Aber darum geht es dem erfahrenen Technologiemanager auch gar nicht: »Unsere Aufgabe besteht darin, die Zukunft offen zu halten!«

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