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10.10.2017

Neue Konzepte für den Übergang zwischen fossilen und fortschrittlichen alternativen Kraftstoffen – DECHEMA legt zwei Konzeptpapiere vor

Wichtige Verbraucher von alternativen Flüssigkraftstoffen Straßen- und Güterverkehr, große Teile des Schiffsverkehrs und Teile des Schienenverkehrs - Als weiterer sehr großer Verbraucher kommt der Flugverkehr mit seinen spezifischen Anforderungen an den Kraftstoff (Kerosin – Jet Fuel) hinzu, für den Elektroantriebe nicht zu den realistischen Optionen gehören.

Mit dem White Paper „E-Fuels – Mehr als eine Option“ legte die DECHEMA im September 2017 ein mögliches Konzept für den Übergang zwischen fossilen Kraftstoffen und E-Mobilität vor. E-Fuels sind synthetische flüssige Kraftstoffe, die auf Basis von erneuerbarer Energie und CO2 erzeugt werden. Das White Paper fordert dafür die Zusammenarbeit von Automobilindustrie, Energiewirtschaft und chemischer Industrie mit politischer Unterstützung, um die vorhandenen Technologieoptionen schnellstmöglich zu nutzen.

Zuvor war im Juli 2017 ein Positionspapier des ProcessNet-Arbeitsauschusses (DECHEMA und VDI) zu fortschrittlichen alternativen flüssigen Brenn- und Kraftstoffen erschienen. Flüssige Kraftstoffe sind auf absehbare Zeit im Verkehrssektor ebenso unverzichtbar wie flüssige Brennstoffe im Wärmemarkt. Welche Wege zu ihrer nachhaltigen Erzeugung auf Basis von Biomasse, Reststoffen oder „Power-to-X“-Konzepten gangbar sind, skizziert das gemeinsame Positionspapier. Aus Sicht der Experten aller relevanten Branchen aus Wissenschaft, Verbänden und Industrie sind dafür gezielte Technologieentwicklungen notwendig, auch die politischen Rahmenbedingungen müssen entsprechend gestaltet werden.

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