Medien

Bildquelle: Handelsblatt Auto-Gipfel 2021

11.11.2021

Von Tradition zu Wow: Die FVV auf dem Handelsblatt Auto-Gipfel 2021

Nachhaltigkeit ist mehr als Klimaschutz // Welchen Beitrag zu einer nachhaltigen Energie- und Verkehrswende kann die Automobilindustrie in Europa leisten // Die Handelsblatt-Redaktion in Diskussion mit Dietmar Goericke, Geschäftsführer FVV, Karsten Schulze, Technikvorsitzender ADAC und Adrian Willig, en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie // Fokustag 3 „Mobilität und Gesellschaft“

Der Handelsblatt Auto-Gipfel ist das Spitzentreffen der deutschen Autobranche. Strategen:innen, Wirtschaftslenker:innen und New Challenger:innen enthüllen ihre Visionen und vermitteln Insights. Sie beleuchten die Themen der Branche aus unterschiedlichen Perspektiven, hinterfragen die politischen Rahmenbedingungen und diskutieren kritisch und konstruktiv die Zukunft der Mobilität.

Handelsblatt Auto-Gipfel 2021: Von Tradition zu Wow
9.-11. November 2021 | Digital Edition

Wie grün ist die Automobilindustrie?
Welchen Beitrag kann sie zu einer nachhaltigen Energie- und Verkehrswende leisten?
Welche Rolle spielt dabei Technologieoffenheit?
Und wie oder was werden wir morgen tanken?

Technologieoffenheit als Grundlage für eine erfolgreiche Verkehrswende in Europa – Wie oder was tanken wir morgen?
11. November 2021 | 11:05 Uhr | Diskussion

Diesen Fragen stellten sich der Geschäftsführer der FVV, Dietmar Goericke, der Vizepräsident für Technik des ADAC, Karsten Schulze, und Adrian Willig, en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie, am 11. November 2021 im Rahmen einer Diskussionsrunde mit dem Handelsblatt-Redakteur Roman Tyborski aus dem Ressort Unternehmen & Märkte.

FAZIT:

  1. Die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens müssen erreicht werden. Eine neue Studie der FVV zeigt, dass nicht die Antriebstechnik (Elektromobilität, moderne Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren / Brennstoffzellen / Hybridantrieben), sondern der möglichst schnelle Ausstieg aus fossilen Energieträgern entscheidend dafür ist, ob uns das gelingt.
     
  2. Da CO2 über lange Zeiträume in der Atmosphäre verbleibt, zählt auf dem Weg zu null Emissionen allein die Tatsache, wie stark unterschiedliche Transformationspfade, d.h. Kombinationen aus Antrieb und klimaneutralen Energieträgern, das verbleibende globale CO2-Restbudget belasten – egal in welchem Sektor (Produktion, Infrastruktur/Energiebereitstellung, Betrieb, Recycling) über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs die Emissionen anfallen.
     
  3. 2030 haben wir noch mehr als 30 Mio. konventionelle Pkw in Deutschland. Studien von Deutsche Energie-Agentur GmbH dena und BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. stellen fest, dass wir neben Elektrofahrzeugen mehr Beimischung grüner Kraftstoffe brauchen, um die Klimaziele im Verkehr zu erreichen.

Vielen Dank an das Handelsblatt-Team für diesen informativen Auto-Gipfel!

Forschungsvereinigung Verbrennungskraft­maschinen e.V.

Lyoner Straße 18
60528 Frankfurt am Main
Deutschland
T +49 69 6603 1345