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Projektberichte der Forschungsstellen

Neben unseren eigenen Berichten zu den FVV-Forschungsschwerpunkten erscheinen in der MTZ | Motortechnischen Zeitschrift regelmäßig Fachartikel zu Forschungsvorhaben der FVV. Hier berichten die Forschungsstellen ausführlich über konkrete Projektergebnisse , nachdem der offizielle Abschlussbericht des Vorhabens auf einer FVV-Informationstagung vorgestellt wurde.

Die Forschungsvorhaben werden in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der FVV im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) durchgeführt. Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Projektbeteiligten und ganz besonders bei den Fördergebern bedanken.

Bildquelle: Fotolia | gojalia

MTZ 05/2018

Kraftstoffkennzahlen zur Beschreibung von Vorentflammung in Ottomotoren

Moderne Downsizing-Ottomotoren zeigen aufgrund der zunehmenden Leistungsdichte der Aggregate speziell im unteren Drehmomentbereich sporadisch auftretende Verbrennungsanomalien, sogenannte Vorentflammungen. Neben einer Vielzahl an inner- beziehungsweise außermotorischen Ursachen der Vorentflammung spielt der Kraftstoff in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. An der TU Wien und der RWTH Aachen wurden im Zuge eines kooperativen FVV-Vorhabens zwei experimentelle Methoden entwickelt, welche die Vorentflammungsresistenz eines Kraftstoffs infolge thermodynamisch kritischer Bedingungen in der Gasphase bewerten.

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Bildquelle: TU Chemnitz | IKAT

MTZ 04/2018

Übertragbarkeit modellbasierter Haftreibwerte auf Realbauteile

Mit dem Forschungscluster Gecko wurde eine fundierte Grundlage zur standardisierten Ermittlung von Reibwerten an Modellprüfständen gelegt, um über die Literaturwerte hinaus verbesserte und neue Reibwerte ermitteln zu können. Offen blieb die Verifikation der Übertragbarkeit der modellbasierten Haftreibwerte auf Realanwendungen. Um diese Lücke zu schließen, wurden an der Technischen Universität Chemnitz mit den typischen Verbindungsarten Querpressverband, Stirnpressverbindung und Flanschverbindung Vergleichsuntersuchungen auf Modellprüfständen durchgeführt.

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Bildquelle: Universität Kassel

MTZ 03/2018

Thermo-Elastohydrodynamik des Kolben-Buchse-Kontakts von Hochdruckpumpen

Ein Anstieg des Raildrucks in Common-Rail-Systemen von aktuell
2500 auf 3000 bar ist aufgrund schärferer Abgasgesetze zu erwarten.
Im Rahmen des FVV-Forschungsprojekts Diesel 3000 bar wurden
an der Universität Kassel und der RWTH Aachen Grundlagen für die
Auslegung des Kolben-Buchse-Kontakts von Common-Rail-Pumpen
bei hohen Drücken erarbeitet. Dazu wurden in einem Flachspalt Druck-
und Temperaturmessungen durchgeführt und mit den Ergebnissen
eines thermo-elastohydrodynamischen Simulationsmodells abgeglichen.

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FVV-Forschungsschwerpunkte in der MTZ

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