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Projektberichte der Forschungsstellen

Neben unseren eigenen Berichten zu den FVV-Forschungsschwerpunkten erscheinen in der MTZ | Motortechnischen Zeitschrift regelmäßig Fachartikel zu Forschungsvorhaben der FVV. Hier berichten die Forschungsstellen ausführlich über konkrete Projektergebnisse , nachdem der offizielle Abschlussbericht des Vorhabens auf einer FVV-Informationstagung vorgestellt wurde.

Die Forschungsvorhaben werden in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der FVV im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) durchgeführt. Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Projektbeteiligten und ganz besonders bei den Fördergebern bedanken.

Bildquelle: Technische Universität Darmstadt

MTZ 02/2019

Skalenauflösende Simulationen für die Brennverfahrensentwicklung

Im akademischen Umfeld ist die Large-Eddy-Simulation ein etablierter Forschungsansatz. In der Industrie werden dagegen hauptsächlich Simulationen durchgeführt, die auf den Reynolds-Averaged-Navier-Stokes-Gleichungen basieren. Da viele motorspezifische Phänomene wie Zyklenschwankungen, Klopfen oder Fehlzündung stochastischer Natur sind und mit diesem Ansatz nur qualitativ beschrieben werden können, besteht ein zunehmendes Interesse in der Industrie, skalenauflösende Techniken wie die Large-Eddy-Simulation zu etablieren. Im Rahmen des FVV-Forschungsprojekts 1215 wurden daher an der Technischen Universität Darmstadt der aktuelle Nutzungsgrad der Large-Eddy-Simulation in der akademischen und der industriellen Umgebung bewertet.

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Bildquelle: IVK | iaf-mt

MTZ 11/2018

Reibleistungsoptimierung durch lokales Öl-Thermomanagement

Das Schmiersystem eines Verbrennungsmotors muss in der Entwicklungsphase auf die Betriebspunkte höchster Last und Drehzahl ausgelegt werden. Der kundenrelevante Fahrbetrieb findet jedoch häufig bei moderaten Lasten und Drehzahlen statt. Daraus lässt sich die Idee ableiten, durch Anhebung lokaler Schmieröltemperaturen in der Teillast die Reibungsverluste durch verringerte Ölviskositäten in hydrodynamisch geprägten Lagerstellen wie die der Kurbelwelle zu reduzieren. Es muss jedoch sichergestellt werden, dass die Mischreibung bei Drehzahl- und/oder Lastanstiegen nicht im kritischen Maße ansteigt.

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Bildquelle: Fraunhofer IWM

MTZ 10/2018

Lebensdauerbewertung von alternden Werkstoffen

Werkstoffe im Hochtemperatureinsatz verändern mit der Zeit ihre Mikrostruktur. Mit diesem Alterungsprozess geht sowohl eine Veränderung der mechanischen Eigenschaften als auch eine Veränderung des Schädigungsverhaltens einher. Im Rahmen des FVV-Vorhabens "Alterung und Lebensdauer" haben das Fraunhofer IWM in Freiburg und die BAM in Berlin die weitverbreitete warmfeste Aluminiumlegierung EN AW-2618A in verschiedenen Alterungszuständen experimentell charakterisiert und darauf aufbauend Modelle für die Lebensdauerbewertung mit der Finite-Elemente-Methode implementiert.

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FVV-Forschungsschwerpunkte in der MTZ

Forschungsvereinigung Verbrennungskraft­maschinen e.V.

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