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FVV-Newsletter | Mai 2020

Wie stark ist die Innovationskraft der Unternehmen und wie kommt die Wirtschaft gut durch die aktuelle Krise? Für Deutschland erwartet die Europäische Kommission einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 6,5 Prozent. Im Verarbeitenden Gewerbe könnten es laut BDI gut 10 Prozent und mehr werden. Darum mehren sich aktuell Umfragen, die Erkenntnisse für neu aufzulegende Konjunktur- und Förderprogramme liefern sollen. Dabei hat uns die Wirtschaftskrise 2008/2009 gezeigt, dass eine gesteigerte Innovationskraft eine der Grundvoraussetzungen für eine schnelle Überwindung der Rezession ist. Staat, Wissenschaft und Wirtschaft sollten auch in der Krise gemeinsam das Ziel im Blick behalten, 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung zu investieren. Ein Blick des Stifterverbands in die Innovationskraft der einzelnen Branchen zeigt: Die Automobilhersteller dominierten nach wie vor mit über 20 Milliarden Euro eigenen FuE-Aufwendungen in 2018 die Forschungslandschaft in Deutschland. Auch die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) leistet ihren Beitrag zum Erhalt der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, in dem sie gezielt Forschungsfelder mit Zukunftspotenzial fördert. Zum Beispiel Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien: „Wasserstoff als Erdöl von morgen“. Die FVV und ihre starken Netzwerkpartner tragen hier zur Schwerpunktforschung bei.


Mit Investitionen in Forschung und Entwicklung durch die Krise
 

Wie stark ist die Innovationskraft deutscher Unternehmen und wie kommt die Wirtschaft gut durch die aktuelle Krise? Mit diesen Fragen beschäftigen sich zwei aktuelle Erhebungen des BDI und des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft. Die Ergebnisse der Online-Befragungen fließen in zukünftige Konjunktur- und Förderprogramme ein . Ein Blick in die Innovationskraft der einzelnen Branchen zeigt: Die Automobilhersteller dominierten nach wie vor mit 27,1 Milliarden Euro eigenen FuE-Aufwendungen in 2018 die Forschungslandschaft in Deutschland. Aus vergangenen Krisen wissen wir, dass es vor allem darauf ankommt, die Innovationstätigkeit der Unternehmen gezielt zu unterstützen. Während die meisten Unternehmen ihre FuE-Ausgaben am Wirtschaftszyklus ausrichten und damit in der Rezession herunterfahren, haben etwa 34 Prozent aller deutschen Unternehmen, laut einer gemeinsamen Analyse des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und des Austrian Institute of Technology (AIT), ihre Innovationsaktivitäten in der Finanzkrise 2008/2009 antizyklisch erhöht und konnten die Auswirkungen der damaligen Rezession wesentlich besser überwinden.

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AiF Zahlen, Daten, Fakten 2019 - jetzt online
 

Im Jahr 2019 vergaben die AiF und ihre Töchter 496,2 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) und der Fördersäule „FuE-Kooperationsprojekte“ des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM). Damit ist das Fördervolumen im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. In der IGF wurden 180,2 Millionen Euro ausgezahlt und 576 neue Vorhaben bewilligt. An insgesamt 1.918 laufenden Vorhaben gab es über 23.000 Unternehmensbeteiligungen.

4,8 % des Fördervolumens entfielen auf die Förderung von IGF-Projekten im internationalen CORNET-Förderprogramm. 3,0 % des Fördervolumens entfielen auf die Förderung von IGF-Projekten im Bereich "Energiewende". 19,62 % des Fördervolumens gingen an Forschungsvereinigungen im Bereich Maschinenbau. Für IGF-Projekte der FVV wurden 6,6 Millionen Euro bewilligt.

Damit erweist sich die FVV einmal mehr als starker Forschungspartner der nationalen und internationalen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF).

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EINER FÜR ALLE
Entwicklung eines generischen Brennstoffzellen-Stacks

Die Brennstoffzellenforschung hat in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt und erste kommerzielle Anwendungen ermöglicht. Um die Kosten weiter zu senken, muss nun das Gesamtsystem noch besser zusammenspielen. Ein dafür benötigtes Entwicklungswerkzeug entsteht derzeit im Rahmen eines von der FVV finanzierten Forschungsvorhabens am ZSW in Ulm.

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THEMIS News
 

FVV-Herbsttagung 2020:
Planung als Digitalkonferenz

FVV-Abschlußberichte (März-Mai):
Zu den Abschlussberichten

THEMIS-Termine:
Ihre FVV-Termine im Juni

 
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ANTRIEB IM WANDEL
Brennstoffzellen
Neue VDMA-FVA-FVV-Studie ab Juni verfügbar
 

Die Brennstoffzelle wird zunehmend als tragende Säule der Mobilität der Zukunft diskutiert. Um Auswirkungen und Potenziale dieser Entwicklungen für den Maschinen- und Anlagenbau aufzuzeigen, hat das VDMA-Forum Elektromobilität E-MOTIVE die Studie „Antrieb im Wandel“ in die zweite Runde geschickt. FVA und FVV haben die Ausarbeitung gemeinsam koordiniert. Analog zum 1. Teil der Studie aus dem Jahr 2018 hat die FEV Consulting GmbH nun Markt- und Technologietrends und deren Auswirkungen auf die Wertschöpfungsketten für Brennstoffzellenantriebe in Pkw, Nutzfahrzeugen und mobilen Maschinen analysiert. Den Abschlußbericht können Mitglieder bei der FVV-Geschäftsstelle anfordern.

 
E-Kraftstoffe | Power-to-X
Ein etwas anderer Blick auf die Energiewende
 

Aus regenerativen Quellen wie Wasser, Wind und Sonne lässt sich Strom gewinnen. Doch was, wenn das Wasser fließt, der Wind weht oder die Sonne scheint, wir den Strom aber gerade nicht brauchen? Dieser Frage geht ein popurlärwissenschaftliches Video von YouTuber Doktor Whatson nach. Er ist nach Karlsruhe gefahren und hat sich dort eine Prototypanlage angesehen, die strombasierte Kraftstoffe herstellen kann. So kommen auch Nicht-Experten mit Power-to-X in Berührung. Reinschauen lohnt sich, auch wenn das Video sicher keine "wissenschaftlich" rundum ausgewogene Betrachtung liefert. DECHEMA e.V., der Projektträger Jülich und das KIT Karlsruhe haben die Produktion des Videos unterstützt.


BLAUES ÖL
E-Crude-Produktion in Norwegen

Synthetisches Rohöl aus nachhaltiger Wasserkraft – in Norwegen soll dieses Experiment gelingen. Im industriellen Herzen des Landes will das Start-up Nordic Blue Crude eine erste Produktionsstätte errichten und dafür CO2-Emissionen aus Industrieprozessen nutzen.

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FVV | Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e. V.
Lyoner Straße 18 | 60528 Frankfurt am Main | Deutschland
 
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