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FVV-Newsletter 02/2021

„Wir stehen vor ähnlichen Umwälzungen wie nach der Erfindung des Autos vor 125 Jahren. Hinter der vordergründigen Kontinuität verbirgt sich ein evolutionärer Wandel des Systems der Mobilität, der nicht unterschätzt werden darf“ schreibt der ADAC in seiner kürzlich erschienenen Zukunftsstudie. Aber anstatt sich zusammenzusetzen und gemeinsam zu überlegen, wie man diese gewaltige Zukunftsaufgabe marktwirtschaftlich und technologisch lösen und den Technologiewettbewerb konstruktiv und ergebnisoffen fördern kann, prallen in Berlin und Brüssel die ideologischen Blöcke aufeinander. Das neue EFI-Jahresgutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands liefert dagegen wichtige Handlungsempfehlungen für die nationale Forschungs- und Innovationspolitik und lobt die Absicht der Bundesregierung, 60 Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket investiv und innovationsorientiert einzusetzen. Lobenswert ist auch der Einsatz der AiF für einen kontinuierlichen Mittelaufwuchs zugunsten der anwendungs- und transferorientierten, vorwettbewerblichen und damit technologieoffenen Gemeinschaftsforschung: Die Zuwendungen des Deutschen Bundestags für die IGF werden in 2021 erstmals 200 Mio. Euro erreichen. Und was macht die FVV mit ihren Mitteln? Wir investieren z. B. in Grundlagenforschung für nachhaltige Verbrennung und individuelle Mobilität von morgen. Informieren Sie sich selbst auf der FVV-Frühjahrstagung 2021. Dort stellen wir u.a. den Abschlußbericht eines Forschungsvorhabens zur Wirkungsgradsteigerung im realen Straßenverkehr in hybridisierten Pkw-Antriebssträngen vor. Bleiben Sie uns verbunden. #staytogether


GEMEINSAM FÜR NACHHALTIGE MOBILITÄT

In Berlin und Brüssel werden derzeit die politischen Einflusssphären abgesteckt: Es geht um die Machtverteilung zwischen Energiewirtschaft und Automobilindustrie. Nach wessen Interessen wird der Markt reguliert? Welche Lobby findet in der Politik mehr Gehör? Und wo bleiben Umwelt, Klima und Verbraucher?

Gemeinsam mit unserem großen Innovationsnetzwerk macht sich die FVV für einen Weg stark, in dem Abgas- und CO2-Emissionen in Deutschland, Europa und der Welt durch viele verschiedene technologische Neuentwicklungen reduziert werden. Die Nutzung von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen auch für neue Fahrzeuge gehört ebenso dazu, wie eine weitere nachhaltige Optimierung des Verbrennungsmotors, die Nutzung der Brennstoffzellentechnologie sowie eine wachsende Zahl von batteriebetriebenen Fahrzeugen. Eine solche breit angelegte Modernisierung würde neben der Automobilindustrie auch Anwenderbranchen wie Bau- und Landmaschinenhersteller in ihrem Transformationsprozess voranbringen.


VDMA: Pläne für Euro 7-Norm ändern - Verbrenner führt in eine grüne Zukunft!
Die geplante Euro 7-Abgasnorm darf die Erfolge der vorangegangenen Euro-Normen nicht ad absurdum führen. Der Verbrenner bleibt wichtiger Motor für die Fahrt in die grüne Mobilität, weil er notwendiger Teil einer Wasserstoffwirtschaft ist. Eine Verpflichtung, dass neue Fahrzeuge in Europa bereits ab 2025 praktisch abgasfrei sein müssen, wäre dagegen ein ökologischer, ökonomischer und technologischer Irrweg.
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EU: Neun Mitgliedstaaten fordern von der Kommission Ausstiegsdatum für "den Verbrenner"
 

Die Niederlande hat die EU-Kommission jüngst in einem Schreiben dazu aufgefordert, ein EU-weites Ausstiegsdatum für den Verkauf von Benzin- und Dieselautos zu nennen. In dem inoffiziellen Papier werden zudem Österreich, Belgien, Dänemark, Griechenland, Malta, Irland, Litauen und Luxemburg als Absender genannt. Die neun EU-Mitgliedstaaten sprechen sich außerdem für "lokal emissionsfreien" Verkehr und eine deutlich strengere CO2-Gesetzgebung aus. Verbrenner zählten nicht zu "Nullemissionstechnologien". Wir sind anderer Meinung: Fahrzeuge mit modernen Fremd- / Selbstzündungsmotoren oder Hybridantrieben, wenn sie mit klimaneutralen Brennstoffen betrieben werden, sind genauso wirksam wie ein "Stromer".

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Grundlagenforschung für eine nachhaltige individuelle Mobilität

Fremdgezündete Verbrennungsmotoren haben einen wesentlichen Anteil an den Antrieben für die individuelle Mobilität – nicht nur heute, sondern als Bestandteil elektrifizierter Antriebe auch in den kommenden Jahrzehnten. Die FVV widmet daher in ihrer Planungsgruppe 2 »Fremdzündung« der CO2-Absenkung beim Einsatz dieser Motoren zahlreiche Forschungsvorhaben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Realbetrieb mit CO2-neutral hergestellten Kraftstoffen.

Dieser Beitrag ist in unserem Partnermagazin MTZ Heft 03/2021 erschienen.
 

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Weitere Fachpublikationen finden Sie auf unserer Webseite: FVV-Schwerpunkte | MTZ-Projektberichte


 
THEMIS News
 

FVV-Abschlussberichte:
Der Jahrgang 2020

THEMIS-Termine:
Ihre Termine im März/April
 

 
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FRAU BUNDESKANZLERIN, SIE HABEN POST!
Das Klima gemeinsam schützen - Offener Brief der Wissenschaft an Bundeskanzlerin Angela Merkel
 

Anlass für sechzig Forscher, als Bürger und Privatperson einen Brief an Politik, Presse und Öffentlichkeit zu adressieren, ist die bevorstehende Umsetzung der Neufassung der europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED) II in deutsches Recht. Die Wissenschaftler sind fest davon überzeugt, dass die Bundesregierung hier derzeit im Begriff ist, beim Klimaschutz die falschen Weichen zu stellen. Die Begründung können Sie hier nachlesen. Unser Geschäftsführer Dietmar Goericke unterzeichnete den Brief mit.

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Neues Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation
Am 24. Februar hat die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) ihr Gutachten 2021 zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben // Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie z. B. die Einhaltung der Nachhaltigkeitsziele oder die Fortführung von Energie- und Mobilitätswende müssten hohe Priorität haben // Bestehende technologische Rückstände müssten aufgeholt und bei neuen Schlüsseltechnologien (z. B. Wasserstoff) unbedingt vermieden werden
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NEUES AUS DER AiF
Politik hält Wort – IGF-Budget im Bundeshaushaltsgesetz 2021 auf bislang höchstem Niveau
Erstmals in ihrer Geschichte, seit 1954, ist das Budget für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) zur Förderung von Innovationsaktivitäten des forschungsaffinen deutschen Mittelstands auf das Jahresniveau von 200 Millionen Euro gehoben worden // AiF-Präsident Prof. Dr. Sebastian Bauer schlägt eine „Initiative zur Förderung von Innovationen im Mittelstand“ vor
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AiF beruft Mitglieder des Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung in den Senat
Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e. V. beruft zum 1. Mai 2021 die Mitglieder des Deutschen Bundestages (MdB) Dr. Anna Christmann (Bündnis 90/Die Grünen) und René Röspel (SPD) in den Senat der AiF // Beide Parlamentarier sind Mitglied im für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) bedeutenden Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
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GEMEINSAM FÜR NACHHALTIGE VERBRENNUNG
FVV-Frühjahrstagung 2021: Haben Sie sich schon angemeldet?

Leidenschaft für Forschung an zukünftigen Antriebsenergien - Turbomaschinen, Flugtriebwerke, Verbrennungs-/Hybridmotoren und Brennstoffzellen - packt uns stärker denn je! Sie auch? Dann melden Sie sich bitte schnell noch zur FVV-Frühjahrstagung 2021 an:

22.-24. März 2021 | Informationstagung
25.-26. März 2021 | Interne Gremiensitzungen / Planungsgruppen

Alle Live-Sessions werden simultan ins Englische übersetzt.
Einzelne Vorträge des Livestreams stehen Ihnen im Anschluß an die Tagung auf THEMIS zur Verfügung.

 
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Lyoner Straße 18 | 60528 Frankfurt am Main | Deutschland
 
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