FVV Transfer + Networking Event | Frühjahr 2026
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Forschung an modernen Energiewandlungssystemen für Energieerzeugung und Antrieb mit geringem Kohlenstoff-Fußabdruck (PCF Product Carbon Footprint), die teilweise erheblich höhere Anforderungen an Forschung & Entwicklung stellen als etablierte Konzepte.
Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, Einblicke in den aktuellen Stand der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) zu erhalten, übergreifende Impulse mitzunehmen und ihr persönliches Netzwerk im Bereich nachhaltiger Antriebs- und Energiewandlungstechnologien weiter auszubauen.
Im Rahmen fundierter Fachvorträge, Projektberichten und wissenschaftlicher Diskussionen wurden aktuelle Forschungsergebnisse, methodische Weiterentwicklungen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt. Damit bot die Veranstaltung ein interdisziplinäres Forum, das den gezielten Wissenstransfer zwischen Forschung und Anwendung fördert und den Austausch zu zukünftigen Forschungsfragen unterstützt.
Keynote Klimaneutrale Chemie
Dr. Kai Ehrhardt, Vice President Reaction Engineering and Executive Expert der BASF SE Ludwigshafen, eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zur grünen Transformation der chemischen Industrie. Sein Praxisbeispiel zeigte Wege auf, wie durch Produkt- und Prozessinnovationen der THG-Fußabdruck innerhalb zahlreicher Wertschöpfungsketten reduziert werden kann.
Die Keynotes der FVV Transfer + Networking Events thematisieren zentrale Forschungsfragen in unterschiedlichen Bereichen der Energiewandlung und regen zum Nachdenken und Diskutieren an.
Transfer Werkstofftechnik und nicht-fossile Energieträger
Die Transformation der Industrie hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft mit Netto-Null-Treibhausgasemissionen und Zero-Impact-Emissionen anderer Schadstoffe ist in vollem Gange. Die FVV unterstützt die Umsetzung dieser in jeder Hinsicht anspruchsvollen Energie-, Molekül-, Rohstoff- und Antriebswende durch ein internationales Forschungsnetzwerk, in dem alle Partner gemeinsam und vorwettbewerblich an Technologien und Systemen zum schnellstmöglichen Ausstieg aus fossilen Energien forschen.
Künftige Antriebs- und Energiesysteme mit geringem CO2-Fußabdruck stellen neue, teilweise erheblich höhere Anforderungen an die Entwicklung als etablierte Konzepte. Die vorwettbewerbliche Ausrichtung der FVV gibt Raum für einen 360°-Grad-Blick auf die damit zusammenhängenden Herausforderungen. Mit dieser Rundumsicht werden die Forschungsprojekte so konzipiert, dass sie die Grundlagen für die Entwicklung künftiger Energieträger und -wandler schaffen.
Beispiele sind Projekte aus dem Akustik- und Werkstoffbereich, bei denen die Verträglichkeit von neuen Kraftstoffen mit etablierten metallischen Werkstoffen und Schmierölen, die Nutzung additiver Fertigungsverfahren oder Geräuschphänomene bei Gasturbinen untersucht wurden. In einem weiteren erfolgreich abgeschlossenen Projekt konnte der Wirkungsgrad bei der Verwertung von Wasserstoff im Verbrennungsmotor mithilfe von Inertgas in einem geschlossenen Kreislauf weiter verbessert werden.
Das Programm und den ausführlichen Transferbericht des FVV Transfer + Networking Event | Frühjahr 2026 können Sie in den weiterführenden Informationen am Seitenende herunterladen.
Die nächste FVV-Transferveranstaltung findet im Herbst vom 23. bis 25. September 2026 in Bonn statt.
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WEITERFÜHRENDE LINKS
- The FVV Transfer + Networking Event | Herbst 2026
- Berichte aus der FVV Projektwelt
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