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Fachtagung + Transferplattform // Bühne für die Junge Wissenschaft 15.07.2026

FVV Transfer + Networking Event | Frühjahr 2026

25. - 27.03.2026 // Maritim Hotel Bonn

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Forschung an modernen Energiewandlungssystemen für Energieerzeugung und Antrieb mit geringem Kohlenstoff-Fußabdruck (PCF Product Carbon Footprint), die teilweise erheblich höhere Anforderungen an Forschung & Entwicklung stellen als etablierte Konzepte.

Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, Einblicke in den aktuellen Stand der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) zu erhalten, übergreifende Impulse mitzunehmen und ihr persönliches Netzwerk im Bereich nachhaltiger Antriebs- und Energiewandlungstechnologien weiter auszubauen.

Im Rahmen fundierter Fachvorträge, Projektberichten und wissenschaftlicher Diskussionen wurden aktuelle Forschungsergebnisse, methodische Weiterentwicklungen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt. Damit bot die Veranstaltung ein interdisziplinäres Forum, das den gezielten Wissenstransfer zwischen Forschung und Anwendung fördert und den Austausch zu zukünftigen Forschungsfragen unterstützt.

Text: FVV | Foto: Midjourney AI

Im Rahmen der FVV Transfer + Networking Events informieren sich Experten aus Wissenschaft (Ingenieurwissenschaften und Technik) und Industrie (Automobil-, Mobilitäts- und Energiewirtschaft) über die neuesten Forschungsergebnisse und diskutieren den weiteren Innovationsbedarf.

 Die Fachtagung und Transferplattform Industrieller Gemeinschaftsforschung (IGF) zu technologisch-wissenschaftlichen Grundlagen für Klimaneutralität und Zero-Impact-Emissionen in nachhaltigen Energiewandlungssystemen (Energieanlagen und Energieträger, Antriebssysteme, Fahrzeug-/Industriemotoren, Brennstoffzellen, Flugzeugtriebwerke, Turbomaschinen) ist auch Bühne für die Junge Wissenschaft.

Keynote Klimaneutrale Chemie

Dr. Kai Ehrhardt, Vice President Reaction Engineering and Executive Expert der BASF SE Ludwigshafen, eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zur grünen Transformation der chemischen Industrie. Sein Praxisbeispiel zeigte Wege auf, wie durch Produkt- und Prozessinnovationen der THG-Fußabdruck innerhalb zahlreicher Wertschöpfungsketten reduziert werden kann.

Die Keynotes der FVV Transfer + Networking Events thematisieren zentrale Forschungsfragen in unterschiedlichen Bereichen der Energiewandlung und regen zum Nachdenken und Diskutieren an.

Transfer Werkstofftechnik und nicht-fossile Energieträger

Die Transformation der Industrie hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft mit Netto-Null-Treibhausgasemissionen und Zero-Impact-Emissionen anderer Schadstoffe ist in vollem Gange. Die FVV unterstützt die Umsetzung dieser in jeder Hinsicht anspruchsvollen Energie-, Molekül-, Rohstoff- und Antriebswende durch ein internationales Forschungsnetzwerk, in dem alle Partner gemeinsam und vorwettbewerblich an Technologien und Systemen zum schnellstmöglichen Ausstieg aus fossilen Energien forschen.

Künftige Antriebs- und Energiesysteme mit geringem CO2-Fußabdruck stellen neue, teilweise erheblich höhere Anforderungen an die Entwicklung als etablierte Konzepte. Die vorwettbewerbliche Ausrichtung der FVV gibt Raum für einen 360°-Grad-Blick auf die damit zusammenhängenden Herausforderungen. Mit dieser Rundumsicht werden die Forschungsprojekte so konzipiert, dass sie die Grundlagen für die Entwicklung künftiger Energieträger und -wandler schaffen.

Beispiele sind Projekte aus dem Akustik- und Werkstoffbereich, bei denen die Verträglichkeit von neuen Kraftstoffen mit etablierten metallischen Werkstoffen und Schmierölen, die Nutzung additiver Fertigungsverfahren oder Geräuschphänomene bei Gasturbinen untersucht wurden. In einem weiteren erfolgreich abgeschlossenen Projekt konnte der Wirkungsgrad bei der Verwertung von Wasserstoff im Verbrennungsmotor mithilfe von Inertgas in einem geschlossenen Kreislauf weiter verbessert werden.

Das Programm und den ausführlichen Transferbericht des FVV Transfer + Networking Event | Frühjahr 2026 können Sie in den weiterführenden Informationen am Seitenende herunterladen.

Die nächste FVV-Transferveranstaltung findet im Herbst vom 23. bis 25. September 2026 in Bonn statt.

Die FVV gestaltet für ein internationales Netzwerk aus Wissenschaft und Industrie (Automobil-, Mobilitäts- und Energiewirtschaft) anwendungsorientierte Grundlagenforschung für Energieerzeugung und Mobilität der Zukunft. Als Dienstleister für den innovativen Mittelstand organisieren wir praxisorientierte Forschungsprojekte und kommunizieren Forschungsergebnisse und deren Innovationspotential.

Im Innovations- + Transfernetzwerk der Forschungsvereinigung arbeiten im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) global agierende Hersteller von Energieanlagen und Energieträgern, Antriebssystemen, Fahrzeug-/Industriemotoren, Brennstoffzellen, Flugzeugtriebwerken und Turbomaschinen sowie deren Zulieferer und Entwicklungsdienstleister gemeinsam und vorwettbewerblich mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen an Zukunftstechnologien. Das Ziel ist, Motoren, Hybridantriebe, Turbinen, Kompressoren, Verdichter und Brennstoffzellen in neuen, (teil-)elektrifizierten, integrierten und digitalisierten Energiewandlungssystemen noch effizienter, sauberer und nachhaltiger mit regenerativen Energieträgern zu betreiben – zum Vorteil von Gesellschaft, Klima, Umwelt und Industrie.

Nachhaltige Energiewandlungssysteme garantieren individuelle Mobilität und Transport, Energieversorgung und industrielle Wertschöpfung. Die Innovationskraft der Branche und ihr wirtschaftlicher Erfolg leisten einen signifikanten Beitrag zum gesellschaftlichen Wohlstand. Als gemeinnütziger Verein unterstützen wir die Entwicklung unserer Mitglieder aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Seit Gründung der Forschungsvereinigung im Jahr 1956 hat die FVV mehr als 2000 Forschungsprojekte durchgeführt.

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit erfolgreiches, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung und zu aktuellen Forschungsergebnissen ermöglicht. In der IGF bestimmen Unternehmen bzw. Verbände, Forschungsvereinigungen und Forschungseinrichtungen gemeinsam den Forschungsbedarf und die Forschungsthemen ihrer Branche. Die Begleitung der Forschungsprojekte durch die Unternehmen garantiert die Praxisnähe der Forschungsprojekte. Die Ergebnisse der IGF-Projekte sind öffentlich und stehen allen interessierten Unternehmen zu gleichen Bedingungen zur Verfügung. So stärkt die IGF die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands in Deutschland und trägt damit maßgeblich zu Deutschlands Innovationssouveränität bei. #igfverbindet #igfwirkt