WAS UNS SCHUB VERSCHAFFT - Turbomaschinen gehören zu den leistungsfähigsten Energiewandlern, die Ingenieure je gestaltet haben. Mit hohem Wirkungsgrad sind sie wichtiger Bestandteil der Energiewende und ermöglichen den modernen Flugverkehr.
IN BEWEGUNG - Seit 1956 forschen Ingenieure und Wissenschaftler an effizienten und sauberen Verbrennungskraftmaschinen. Dabei wächst auch die Verantwortung der Systemlieferanten in der modernen Entwicklung. Denn je ausgefeilter und effizienter die Aggregate sind, desto wichtiger werden Wechselwirkungen zwischen Komponenten und Betriebsstoffen.
WAS UNS ANTREIBT - Seit seiner Erfindung im 19. Jahrhundert hat sich der Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors enorm verbessert. Dadurch ist er zum Motor der Weltwirtschaft geworden. Die Schwerpunkte moderner Forschung liegen inzwischen auf der systemorientierten Betrachtung, die auch die Elektrifizierung des Antriebs mit einbezieht.
WIE WIR ENTWICKELN - Längst erproben Entwickler neue Aggregate nicht mehr nur auf dem Prüfstand oder in der Anwendung. Das Leben einer neuen Verbrennungskraftmaschine beginnt heute am Computerbildschirm. Mit ausgefeilten Programmen werden hochspezialisierte Bauteile berechnet und simuliert, lange bevor sich der erste Prototyp bewähren muss.

Leidenschaft für Forschung an Motoren und Turbomaschinen

Die Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen (FVV) ist ein weltweites Innovationsnetzwerk von Unternehmen, Forschungsstellen und Fördergebern. In der FVV arbeiten im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) die Hersteller von Fahrzeugmotoren, Industriemotoren und Turbomaschinen sowie deren Zulieferer und Entwicklungsdienstleister gemeinsam mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen an Spitzentechnologien. Das Ziel ist, Verbrennungskraftmaschinen - Verbrennungsmotoren, Hybride, Turbomaschinen - und Brennstoffzellen noch effizienter, sauberer und nachhaltiger zu betreiben - zum Vorteil von Gesellschaft, Umwelt und Industrie. Seit Gründung der Forschungsvereinigung im Jahr 1956 hat die FVV mehr als 500 Mio. Euro in 1.200 Forschungsprojekten investiert.

Bildquelle: schauTV | KURIER NEWS

Warum eigentlich? Dr. Ulrich Kramer erklärt bei Schau TV die Möglichkeiten einer vollständigen Defossilisierung des Transportsektors in 2050

Der Autor der FVV-Kraftstoffstudie III „Defossilisierung des Transportsektors – Optionen und Voraussetzungen in Deutschland“, Dr.-Ing. Ulrich Kramer (Ford-Werke GmbH) erklärt in der Reihe „Warum eigentlich?“ des österreichischen Regionalsenders Schau TV seiner Gesprächspartnerin Irmgard Kischko, warum es politisch durchaus Sinn macht, die Zukunft der Mobilität technologieoffen zu gestalten und die Möglichkeiten, die E-Kraftstoffe für eine klimaneutrale Mobilität im Jahr 2050 in Deutschland und Europa bieten, auch in der Gesetzgebung entsprechend zu berücksichtigen.

Mehr erfahren
Weitere Empfehlungen

Ideenplattform und Innovationsnetzwerk

Europa ist die größte Fabrik für Wissen, Ideen und Innovationen weltweit: Rund ein Drittel der weltweiten Produktion an Know-how und innovativen Produkten kommt von Ingenieuren und Forschern aus der EU. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit vereint die besten Köpfe und Ideen. Sie macht den Unterschied. Globalisierung ‒ klimaneutrale Wirtschaft ‒ Energiewende im Verkehr ‒ Mobilität von Morgen. Das sind nur einige Beispiele für die Zukunftsaufgaben, die es zu lösen gilt. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern in Europa und der Welt.

Bildquelle: TUBS | LUH

FVV-Projektbericht | Gesamtsystem (MTZ 02/2020)

Erweiterung des Kennfelds eines ATL-Verdichters durch aktive Querschnittsvariation

Downsizing bei einem einstufig aufgeladenen Motorkonzept geht einher mit dem Zielkonflikt zwischen hoher Nennleistung und guter Performance im unteren Drehbereich des Motors. Zur Erweiterung des stabilen Kennfeldbereichs wurde das Konzept des querschnittsvariablen Radialverdichters analysiert. Die Untersuchungen erfolgten im Rahmen eines FVV-Forschungsvorhabens an der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig.

Mehr erfahren

Bildquelle: Volvo Cars

FVV-Forschungsschwerpunkt | Motoren (MTZ 01/2020)

Dynamische akustische Optimierung von Motorkomponenten, Motoren und Antriebssträngen

Um Wechselwirkungen akustischer und schwingungstechnischer Phänomene komplexerer  Antriebsstränge bereits in der Entwicklungsphase vorhersagen zu können, sind Versuchs- und Simulationsverfahren unabdingbar. Die Grundlage dafür legt die Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen (FVV) mit zahlreichen Vorhaben, die von der detaillierten Analyse einzelner Motorkomponenten über automatisierte Verfahren zur Motorgeräuschanalyse bis hin zu Transferpfadanalysen in den Fahrzeuginnenraum reichen.

Mehr erfahren

Forschungsvereinigung Verbrennungskraft­maschinen e.V.

Lyoner Straße 18
60528 Frankfurt am Main
Deutschland
T +49 69 6603 1345