07.01.2026

Max Decker ist stellvertretender Geschäftsführer

Der Vorstand des FVV e.V. hat in seiner Herbstsitzung Max Decker zum neuen stellvertretenden Geschäftsführer bestellt. In dieser Funktion leitet er das Forschungsprogramm sowie die Transfer- + Networking Events der Forschungsvereinigung. Max Decker bildet zusammen mit dem Geschäftsführer Martin Nitsche, dem stellvertretenden Geschäftsführer Mathias Zelinger und den beiden Vorsitzenden Prof. Dr. Markus Schwaderlapp und Christopher Steinwachs das Management der FVV.

Fotos: Sarah Kastner

Max Decker, M. Sc. (geb. 1987) studierte Maschinenbau an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. 2019 trat er als Projektmanager für vorwettbewerbliche Forschung im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) in die FVV ein und betreut seitdem Projekte in den Bereichen Materialwissenschaften und Recycling einschließlich kritischer Rohstoffe und Additiver Fertigung sowie Zero-Impact-Emissionen einschließlich Nicht-Abgasemissionen wie Bremsstaub oder Reifenabrieb.

Max Decker - stellvertretender Geschäftsführer der FVV // © FVV

Zuvor war er seit 2015 als technischer Referent zunächst im Bereich Emissionsgesetzgebung und Homologation im Referat Verkehr des VDMA e.V. tätig. Nach einem Wechsel innerhalb der VDMA-Gruppe zum Fachverband Motoren und Systeme verantwortete er die Arbeitsschwerpunkte internationaler Emissionsgesetzgebung für Motoren und Mobile Maschinen sowie Power-to-X-Technologien.

Im Juli 2022 wurde Max Decker zum Geschäftsführer der Deutschen Forschungsgesellschaft für Automatisierung und Mikroelektronik (DFAM) e.V. ernannt. Die DFAM ist wie die FVV eine industrielle Forschungsvereinigung im Forschungskuratorium Maschinenbau (FKM) e.V. – der Wissens- und Kooperationsplattform des VDMA für Forschung + Innovation und Industrieller Gemeinschaftsforschung.

Die Geschäftsführung der FVV (v.l.n.r.): Mathias Zelinger, Max Decker und Martin Nitsche // © FVV

Zusätzlich zur wachsenden Themenvielfalt in der vorwettbewerblichen Forschung an nachhaltigen Energiewandlungssystemen ist der Generationenwechsel im Innovations- + Transfernetzwerk der FVV eine Herausforderung. Technologisch zukunftsfähig und attraktiv für die junge Generation bleiben – dieser Aufgabe will sich das komplettierte Management-Team der FVV verstärkt widmen.

Die FVV gestaltet für ein internationales Netzwerk aus Wissenschaft und Industrie (Automobil-, Mobilitäts- und Energiewirtschaft) anwendungsorientierte Grundlagenforschung für Energieerzeugung und Mobilität der Zukunft. Als Dienstleister für den innovativen Mittelstand organisieren wir praxisorientierte Forschungsprojekte und kommunizieren Forschungsergebnisse und deren Innovationspotential.

Im Innovations- + Transfernetzwerk der Forschungsvereinigung arbeiten im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) global agierende Hersteller von Energieanlagen und Energieträgern, Antriebssystemen, Fahrzeug-/Industriemotoren, Brennstoffzellen, Flugzeugtriebwerken und Turbomaschinen sowie deren Zulieferer und Entwicklungsdienstleister gemeinsam und vorwettbewerblich mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen an Zukunftstechnologien. Das Ziel ist, Motoren, Hybridantriebe, Turbinen, Kompressoren, Verdichter und Brennstoffzellen in neuen, (teil-)elektrifizierten, integrierten und digitalisierten Energiewandlungssystemen noch effizienter, sauberer und nachhaltiger mit regenerativen Energieträgern zu betreiben – zum Vorteil von Gesellschaft, Klima, Umwelt und Industrie.

Nachhaltige Energiewandlungssysteme garantieren individuelle Mobilität und Transport, Energieversorgung und industrielle Wertschöpfung. Die Innovationskraft der Branche und ihr wirtschaftlicher Erfolg leisten einen signifikanten Beitrag zum gesellschaftlichen Wohlstand. Als gemeinnütziger Verein unterstützen wir die Entwicklung unserer Mitglieder aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Seit Gründung der Forschungsvereinigung im Jahr 1956 hat die FVV mehr als 2.000 Forschungsprojekte durchgeführt.

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist ein europaweit erfolgreiches, themenoffenes und vorwettbewerbliches Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung und zu aktuellen Forschungsergebnissen ermöglicht. In der IGF bestimmen Unternehmen bzw. Verbände, Forschungsvereinigungen und Forschungseinrichtungen gemeinsam den Forschungsbedarf und die Forschungsthemen ihrer Branche. Die Begleitung der Forschungsprojekte durch die Unternehmen garantiert die Praxisnähe der Forschungsprojekte. Die Ergebnisse der IGF-Projekte sind öffentlich und stehen allen interessierten Unternehmen zu gleichen Bedingungen zur Verfügung. So stärkt die IGF die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands in Deutschland und trägt damit maßgeblich zu Deutschlands Innovationssouveränität bei. #igfverbindet #igfwirkt